The Optimist

Du hast alles was du brauchst, du bist ziemlich glücklich mit deinem Leben – aber willst dennoch mehr – „The Optimist“ gibt dir mehr

Kombucha Mai 24, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — theoptimisttk @ 9:23

Wie ich bereits in einem meiner vorhergehenden Einträge anklingen ließ, gibts heute nun endlich die Anleitung für etwas Gesundes zum Selbermachen. Zuerst möchte ich allerdings kurz, die geschichtlichen Dinge und die Wirkung bzw Innhaltsstoffe klären. Wenn dich das nicht interessiert, überspring es einfach clip_image001Also viel Spaß!

 

Der Mythos

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Bereits in der Tsin-Dynastie (221 v. Chr.) war Kombucha nicht wegzudenken. Das Teegetränk wurde für seine ausgleichende Wirkung auf Körper und Seele der Zen-Lehre sehr geschätzt.

Den Namen Kombucha erhielt der Tee, der kalt getrunken wird, aber erst im 4. Jahrhundert nach Christus. Ein koreanischer Arzt namens Kombu hat den japanischen Kaiser mit der Hilfe des Getränks von einem Magenleiden. Seitdem wurde das Getränk „Tee des Kombu“ genannt, da das Wort Tee heißt im japanischen „Cha“, deswegen der Name.

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte

Erst in den 1920er Jahren gelangte Kombucha durch eine Forscherin, die in Ost-Asien nach dem Geheimnis suchte, warum die Einwohner ein so hohes Alter erreichten, nach Europa. Aus Überlieferungen von meiner Großmutter weiß ich, dass bereits vor dem 2. Weltkrieg ein Kombuchapilz in vielen Haushalten vorhanden war. Wahrscheinlich ist durch den 2. Weltkrieg und die damit verbundene Lebensmittelknappheit die Bedeutung des Teepilzes teilweise verloren gegangen.

clip_image005 In den 70er Jahren ist mir die vereinzelte Nutzung des Kombuchas in der DDR bekannt.

Ende der Neunziger Jahre kamen diverse Kombucha-Getränke als Flaschenabfüllung auf den Markt. In dieser Zeit wollten viele die Selbstherstellung des Kombuchagetränkes probieren und die Suche nach einer lebenden Kombuchakultur begann. Die Ursache dafür lag vor allem in dem damals recht hohen Preis des Kombuchagetränkes (zwischen 40 und 70 ÖS).

In den letzten Jahren boomt der Verkauf von „Gesundheitssäftchen“ (auch Kefir und Ginko) wieder durch den Wellnesstrend und der Haupthersteller „Carpe Diem“ verzeichnet hohe Gewinnsteigerungen.

 

 

 

 

 

 

Inhaltsstoffe

Kombucha ist ein leicht alkoholisches Gärgetränk auf der Basis von grünem-, schwarzem- oder Kräutertee. Zur Herstellung wird der gezuckerte Tee mit dem Kombuchapilz, der aus Bakterien und Hefen besteht, vergoren. Dabei entstehen vorwiegend Gluconsäure, Essigsäure und geringe Mengen Alkohol (0,1 bis 1,5 Prozent). Industriell hergestellter Kombucha wird aus Gründen der Haltbarkeit pasteurisiert. Das tötet die Mikroorganismen im Gärgetränk ab – sie werden unwirksam.

Durch die im Kombuchagetränk enthaltenen Säuren, Vitamine und Enzyme beeinflußt der Kombucha, unseren Organismus und wird in Japan mit dem Symbol des Zen, welches die absolute Konzentration auf Körper, Geist und Seele also den Augenblick vollendeter Harmonie verkörpert verglichen.

 

 

Wirkung

clip_image007Kombucha wirkt auf die generelle Regeneration des Körpers, indem verschiedenste Reinigungs- und Ausscheidungsprozesse angeregt werden.

Das Getränk ist wirksam bei der Behandlung von Krebs, vor allem, da es die Nebenwirkungen der starken Medikamente die zur Behandlung notwendig sind, lindern kann. Es wirkt lebensverlängernd und verringert die Faltenbildung und fördert Appetit, Sehrkraft und Gelenke. Ein sehr interessanter Punkt ist wie ich finde ist, dass durch den Genuss des Tees sogar weiße Haare wieder nachdunkeln.

Kombucha wird auch bei vielen Krankheiten eingesetzt, zum Beispiel wie bereits vorher erwähnt bei Krebs, aber auch bei Arteriosklerose, Schlaflosigkeit, Leberstörungen, Gelenk- und Rückenschmerzen, Herzinfarkt, Grauem Star und noch vielem mehr.

Dies sollte nur ein kurzer Überblick über den geheimnisvollen Pilz sein, weitere Informationen sind im Internet zu finden. Sehr zu empfehlende Seiten:

 

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